Auf der Position des Cheftrainers setzt der SYNTANICS MBC auch in der Saison 2026/27 auf die Basketballschule des ehemaligen Jugoslawiens. Direkt vom serbischen Verband wechselt Vladimir Jovanovic als Headcoach zu den Wölfen in die easyCredit BBL.
Der 42-jährige Serbe löst damit seinen neun Jahre älteren Landsmann Milenko Bogicevic ab, der sich einer neuen Herausforderung stellen möchte. Vladimir Jovanovic – nicht zu verwechseln mit seinem Namensvetter, dem Trainer von Spartak Subotica – unterschrieb beim deutschen Pokalsieger von 2025 einen Vertrag bis Ende der Saison 2026/27. Damit führt er bei den Wölfen die lange Tradition von Trainern aus den Staaten des früheren Jugoslawien fort und tritt in die Fußstapfen von Sabit Hadzic (Bosnien-Herzegowina), Silvano Poropat (Kroatien), Predrag Krunic (Bosnien, Serbien), Igor Jovovic (Montenegro), Aleksandar Scepanovic (Kroatien) und Milenko Bogicevic (Serbien). Toni Radic (Kroatien) und Oliver Kostic (Serbien) waren als Assistenztrainer tätig.
Die letzte Vereinsstation des neuen Headcoachs war der fünfmalige polnische Meister Zastal BC Zielona Gora in der Saison 2024/25. Zuletzt war er hauptamtlich für den serbischen Basketballverband tätig und gehörte als Assistenztrainer zum Stab der A‑Nationalmannschaft. Ein weiterer Assistenztrainer des Vizeweltmeisters war sein Vorgänger bei den Wölfen, Milenko Bogicevic. Vor seiner Zeit in Zielona Gora war Vladimir Jovanovic Headcoach bei FMP Belgrad und Roter Stern Belgrad in seinem Heimatland Serbien, bei Cibona Zagreb in Kroatien und bei Igokea Aleksandrovac in Bosnien-Herzegowina. Mit FMP Belgrad wurde er 2018 Vizemeister, bei Roter Stern Belgrad coachte er in der Euroleague und mit Igokea Aleksandrovac wurde er 2023 und 2024 Meister sowie 2023 Pokalsieger.
Vor und neben seiner Zeit im Profibereich machte sich der aus Mladenovac am Fuße des Kosmaj-Gebirges stammende neue Wölfe-Headcoach auch einen Namen im Nachwuchsbereich: Mit den Junioren von Roter Stern Belgrad gewann er 2017 die serbische Meisterschaft, 2022 führte er die U20-Nationalmannschaft zum Titelgewinn bei der B-Europameisterschaft. Einer seiner Schützlinge und Teamkapitän war damals Ex-Wolf Aleksa Kovacevic (2022/23, 2024/25). Vladimir Jovanovic hatte in der Vergangenheit schon einmal auf der Wunschliste des SYNTAINICS MBC gestanden, sein Wechsel nach Weißenfels war allerdings an der fehlenden Freigabe seines damaligen Arbeitgebers gescheitert.
Sportdirektor Silvano Poropat ist überzeugt, den richtigen Trainer gefunden zu haben. Er sagt: „Ich verfolge Vladimirs Karriere schon einige Jahre. Er bringt eine hohe fachliche Qualität und internationale Erfahrung mit. Ich freue mich, dass er sich entschieden hat, in die Bundesliga und zu uns nach Weißenfels zu kommen. Nun können wir gemeinsam die Personalplanungen für die neue Saison fortsetzen.“



