Im Kampf um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs in der Toyota DBBL hat unsere Frauenbundesligamannschaft einen Rückschlag erlitten. Am Freitagabend zogen die Hallenserinnen bei ALBA BERLIN mit 65:75 (33:28) den Kürzeren.
In der Tabelle fielen sie mit 20:20 Punkten auf Rang sieben zurück. Nach der nun anstehenden vierwöchigen (!) Pause folgen noch zwei Hautrundenspiele: am 22. März zuhause gegen Hannover und am 28. März bei Titelverteidiger und Hauptrundenprimus Keltern. Katie Shumate mit 28 und Sona Svetlikova (Foto oben am Ball) mit 17 Punkten stellten vor 1554 Zuschauern in der Sömmeringhalle persönliche Saisonbestleistungen auf. Spielmacherin Liz Smith schied in der 38. Minute verletzt aus. Beim Zug zum gegnerischen Korb fiel sie unglücklich auf den Kopf. Nach minutenlanger Behandlung auf dem Feld wurde sie von Sanitätern in die Katakomben geführt. Die US-Amerikanerin konnte die Heimreise gemeinsam mit der Mannschaft antreten. Untersuchungen in den nächsten Tagen werden Aufschluss über das Ausmaß der Verletzung geben.
Ihre beste Phase hatten die Hallenserinnen Ende der ersten Hälfte. Nach einem 12:0-Lauf gingen sie mit einer 33:28-Führung in die Kabine. Dieses hohe Niveau konnten sie nach der Pause aber nicht aufrechterhalten. In der 27. Minute glichen die Berlinerinnen, die in der Ex-Hallenserin Alina Hartmann (16) ihre beste Korbschützin hatten, zum 42:42 aus. Mit 50:50 ging es in den Schlussabschnitt, in dem die Lions dem energischer auftretenden Gegner nichts mehr entgegenzusetzen hatten. In Halbzeit zwei standen 16:24 Rebounds, elf Ballverluste und fünf durch die Berlinerinnen geblockte Würfe zu Buche. Zudem wurden nur noch acht Fouls gegen ALBA gepfiffen, aber 18 gegen die Lions.
„Das war das sehr physisches Spiel, das wir erwartet hatten“, sagte Headcoach Timur Topal. „Wir haben gut gekämpft. Aber bei insgesamt 27:17 Foulpfiffen ist es natürlich schwierig, etwas entgegen zu setzen. Es gab Situationen, in denen wir smarter auftreten müssen, wenn wir Teamfouls haben. Und Situationen, in denen wir aggressiver sein müssen, wenn wir keine Teamfouls haben. Zwischendurch haben wir gute Lösungen gefunden, aber über 40 Minuten hat es ALBA einfach besser gemacht.“
SYNTAINICS MBC: Shumate (28 Punkte, 3 Dreier, 8 Rebounds), Svetlikova (17 Punkte), Bär (9 Punkte, 2 Dreier, 5 Rebounds, 3 Assists, 3 Steals), Smith (4 Punkte), Brochlitz (4 Punkte), Alborova (3 Punkte), Allesch (0 Punkte, 8 Rebounds, 3 Steals, 2 Blocks), Suckstorff (0 Punkte, 4 Rebounds, 3 Assists), Cain (0 Punkte), Erikstrup (0 Punkte).



