Marco Ramondino ist nicht mehr Trainer des SYNTAINICS MBC. Nach einer Serie von sieben Niederlagen hintereinander in der easyCredit BBL haben sich der deutsche Pokalsieger und der 43-jährige Italiener heute einvernehmlich auf eine Auflösung des bis Mitte 2027 laufenden Zweijahresvertrages geeinigt. Bis ein neuer Headcoach gefunden ist, springt Sportdirektor Silvano Poropat als Interimstrainer ein.
Marco Ramondino war am Samstagabend nach dem 84:110 gegen Aufsteiger Trier, der höchsten Niederlage der Saison, mit seinem Wunsch nach einer Vertragsauflösung an die Clubführung herangetreten. Der Italiener zog damit die Konsequenzen aus der längsten Negativserie der Wölfe seit fast drei Jahren. Diesem Wunsch wurde entsprochen. Marco Ramondino war zu Beginn der laufenden Saison sein erstes Engagement im Ausland angetreten. Nach 24 Pflichtspielen in der easyCredit BBL, im BBL-Pokal und in der ENBL mit 13 Siegen und 11 Niederlagen endet dieses nun vorzeitig.
Silvano Poropat hatte als Headcoach eine Ära im Weißenfelser Basketball geprägt. Von 2011 bis 2021 war der Kroate mit Unterbrechungen als Headcoach der Wölfe tätig. Im Zuge der Neustrukturierung der Führungsebene kehrte er im August 2025 als Sportdirektor zurück. Nun springt der 54-Jährige als Interimstrainer ein. Tickets für sein Comeback im Heimspiel an diesem Freitag (20 Uhr) gegen Oldenburg gibt es hier.
Stimmen:
Silvano Poropat, Sportdirektor und Interimstrainer SYNTAINICS MBC: „Ich bedauere Marcos Entscheidung, die auch für mich überraschend kam. Er hat sich immer mit höchstem Einsatz engagiert und verdient dafür große Anerkennung. Ich werde mich kurzfristig als Trainer in den Dienst des SYNTAINICS MBC stellen und mit voller Kraft daran arbeiten, dass wir in der Bundesliga wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Eine langfristige Rückkehr auf die Trainerbank ist jedoch nicht meine Intention. Ich wünsche mir, dass wir zeitnah die bestmögliche Lösung für den SYNTAINICS MBC finden.“
Martin Geissler, geschäftsführender Gesellschafter SYNTAINICS MBC: „Wir sind dankbar für die Zusammenarbeit und haben größten Respekt vor Marcos Entscheidung, das Wohl und die Zukunft des Clubs in den Vordergrund zu stellen. Es war eine konstruktive Zusammenarbeit, deren Ende wir als Club sehr bedauern. Wir wünschen ihm nur das Beste für die Zukunft.“



