Lions mit Arbeitssieg gegen Freiburg

Schwieriger als erwartet tat sich unsere Frauenbundesligamannschaft im Heimspiel des 17. Spieltages der Toyota DBBL am Sonntag gegen Schlusslicht Eisvögel USC Freiburg. Vor 650 Zuschauern in der SWH.arena kamen die Hallenserinnen zu einem 78:68 (38:31)-Arbeitssieg.

US-Spielmacherin und Co-Kapitänin Liz Smith gelang mit 21 Punkten eine persönliche Saisonbestleistung. Übertroffen wurde sie von ihrer Landsfrau Katelyn Shumate mit 24 Punkten. Auch „Rookie“ Anna Suckstorff (6, Foto oben) erzielte so viele Punkte wie noch nie in der Toyota DBBL. Nachverpflichtung Sydney Erikstrup kam bei ihrem Heimdebüt in knapp 16 Minuten Einsatzzeit auf 3 Punkte und 7 Rebounds. Die etatmäßige Topscorerin Alexia Allesch fehlte erneut wegen der Fußverletzung aus dem Heimspiel von vor zwei Wochen gegen Herne.

Die Ex-Hallenserin Elea Gaba (2022 bis 2024) blieb an ihrem 25. Geburtstag mit 4 Punkten und 3 Rebounds unter ihrer gewohnten Ausbeute. Topscorerin der Gäste war die Australierin Summah Evans mit 22 Punkten. Am kommenden Sonntag (16 Uhr) empfangen die Lions im ersten der vier neu eingeführten und direkt aufeinanderfolgenden „Regional Games“ die GiroLive-Panthers Osnabrück. Tickets gibt es hier.

Gegen Freiburg begannen sie konzentriert und lagen nach einem 10:0-Lauf in der 6. Minute mit 14:3 vorn. Nach dem ersten Viertel führten sie 24:7 und in der 17. Minute noch immer deutlich 34:19. Es folgte eine Schwächephase, in der die Führung auf 36:31 zusammenschmolz. Romy Bär sorgte mit ihrem einzigen Korb in diesem Spiel für den 38:31-Pausenstand. Mitte des dritten Viertels glichen die Gäste sogar zum 42:42 und 44:44 aus. Katie Shumate zeigte in dieser kritischen Phase mit acht Punkten hintereinander Führungsqualitäten. Zu dessen Ende lagen die Lions wieder mit 55:48 vorn. Mit einem 8:0-Lauf im Schlussabschnitt zum 69:56 räumten sie die letzten Zweifel am Sieg aus. Liz Smith erzielte acht ihrer 21 Punkte in den letzten acht Spielminuten – alle von der Freiwurflinie.

Headcoach Timur Topal analysierte die Partie wie folgt: „Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet. Wir hatten uns heute vorgenommen, die Freiburgerinnen nicht ins Spiel kommen zu lassen. Denn wir wissen: Trotz ihres jungen Alters können sie sehr guten Basketball spielen. Das hat man im zweiten Viertel gesehen, als wir zu passiv in der Verteidigung waren, den Rhythmus im Angriff verloren und sie uns den Schneid abgekauft haben. Durch eine Steigerung in der Verteidigung haben wir zurück ins Spiel gefunden. In der Offensive haben uns Katie und Liz mit herausragenden Scoringleistungen getragen. Auch Sona hatte gute Szenen und Anna Alborova hat sehr viel Energie von der Bank gebracht und sehr gut verteidigt.“

SYNTAINICS MBC: Shumate (24 Punkte, 5 Rebounds), Smith (21 Punkte, 3 Assists), Svetlikova (8 Punkte, 4 Rebounds), Suckstorff (6 Punkte, 2 Dreier), Cain (5 Punkte, 7 Rebounds, 3 Blocks), Alborova (5 Punkte), Brochlitz (4 Punkte), Erikstrup (3 Punkte, 7 Rebounds), Bär (2 Punkte, 7 Rebounds, 4 Steals, 2 Blocks).

Veröffentlicht in News, Newsarchiv
Vorheriger Beitrag
Poropat-Comeback ohne Happy End
Nächster Beitrag
Wölfe in der ENBL: Platz 1 ist das Ziel