Die Vertragsverlängerung mit Alexia Allesch hatte höchste Priorität in der Sommerpause 2026. Und tatsächlich konnte Sportdirektor Mario Zurkowski bereits Mitte Mai den Verbleib der österreichischen Nationalspielerin für ein weiteres Jahr in Halle vermelden. In der Saison 2025/26 war die Power-Forward- und Centerspielerin die beste Rebounderin des Playoff-Halbfinalisten und die viertbeste der gesamten Liga (9,0 pro Spiel). In 11 Spielen gelang ihr ein Double Double. Hinzu kamen 11,8 Punkte und 1,3 Dreier pro Spiel, weitere Belege für ihre herausragende Saison.
Als österreichische Meisterin und Pokalsiegerin mit den Raiffeisen Duchess Klosterneuburg war Alexia Allesch 2025 nach Halle gekommen. Aufmerksame Beobachter der Toyota DBBL kannten sie bereits von ihrem kurzen Engagement beim BC Marburg im Herbst und Winter 2024. Für die Hesinnen erzielte sie in zwölf Einsätzen durchschnittlich 9,2 Punkten und 5,3 Rebounds.
Geboren wurde Alexia Allesch in Basking Ridge im US-Bundesstaat New Jersey. Von 2017 bis 2023 spielte sie an der University of Massachusetts, der Seton Hall University und der Appalachian State University. Dort absolvierte sie 2021/22 mit durchschnittlich 13,3 Punkten und 9,5 Rebounds ihre statistisch erfolgreichste College-Saison. Ihre Profikarriere begann die Austroamerikanerin 2023 beim luxemburgischen Erstligisten Amicale Steinsel. Dort legte sie über die gesamte Saison hinweg ein Double Double aus durchschnittlich 21,1 Punkten und 12,5 Rebounds auf. Im November 2023 debütierte sie an der Seite der späteren Hallenserin Anna Alborova (2024 bis 2026) in der österreichischen Nationalmannschaft. Darüber hinaus gehört Alexia Allesch auch zur erfolgreichen 3×3-Nationalauswahl der Alpenrepublik.




Österreich
Vereinigte Staaten von Amerika