Die Freude war groß bei den Wölfe-Fans, als Jure Planinic in der Sommerpause seinen ohnehin noch fortlaufenden Zweijahresvertrag vorzeitig bis 2028 verlängerte. Nach anfänglicher Skepsis hatte sich der 2,06-Meter-Mann in der Saison 2025/26 durch seine Einsatzfreude zum Publikumsliebling entwickelt – und zu einem der besten Center der easyCredit BBL obendrein. Nur drei Spieler holten noch mehr Rebounds als er (217; entspricht 6,4 pro Spiel).
Mit der Empfehlung als bulgarischer Meister war der Kroate 2025 nach Weißenfels gekommen. 14,1 Punkte und 7,3 Rebounds steuerte er zum Titelgewinn von Rilski Sportist Samokov bei. Mit einem aus der Kleinstadt rund 50 Kilometer südlich von Sofia gekommenen Spieler hatten die Wölfe schon einmal gute Erfahrungen gemacht: Langjährige Anhänger erinnern sich an Angelo Caloiaro in der Saison 2013/14. Mit Samokov spielte Jure Planinic auch in der Qualifikation zur Champions League und anschließend im FIBA Europe Cup. Durchschnittlich 13,4 Punkte und 7,5 Rebounds gingen in insgesamt acht Spielen auf internationaler Bühne auf sein Konto.
Vor seiner Zeit in Bulgarien absolvierte der Cnterspieler eine ebenfalls starke Saison 2023/24 beim nordmazedonischen Club KK Pelister Bitola als zweitbester Korbschütze (18,1 Punkte) und bester Rebounder (9,7) der multinationalen ABA League 2 (im Volksmund: Adrialiga 2). Die längste Zeit seiner Profikarriere verbrachte er beim kroatischen Traditionsclub KK Zadar. Nach der Meisterschaft 2021 wechselte er zum Ligarivalen KK Cedevita Junior Zagreb, anschließend spielte er eine Saison bei KK Kavadarci in Nordmazedonien und kurzzeitig bei KK Bosna Sarajevo in Bosnien. Jure Planinic durchlief alle kroatischen Juniorennationalmannschaften. Sein Trainer in der U16 war der ehemalige Bundesligaprofi Vladimir Krstic (1991/92 bei Steiner Bayreuth).
Präsentiert wird Jure Planinic von Transportlogistik Jan Schneller.





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