Bereits 2020 hatte Vuk Radojicic auf der Wunschliste des SYNTAINICS MBC gestanden. 2026 gelang schließlich seine Verpflichtung: Der serbische Spielmacher unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Da er mehrere Saisons im Nachwuchsbereich eines deutschen Clubs – bei Science City Jena – verbrachte, gilt er als sogenannter Homegrown Player (im offiziellen Regelwerk der easyCredit BBL als „Local Player“ bezeichnet) und fällt damit nicht unter das Ausländerkontingent.
Als 16-Jähriger war Vuk Radojicic 2017 aus seiner Heimatstadt, der zentralserbischen Basketballhochburg Cacak, nach Jena gewechselt. Für die Lichtstädter lief er bis 2024 in der NBBL, der Regionalliga, der ProA und auch vier Partien in der easyCredit BBL auf (6 Punkte in insgesamt 24 Minuten Einsatzzeit). 2019 nahm er als Gastspieler der SKYLINERS Frankfurt am Adidas Next Generation Tournament der Euroleague in München teil. In der Pro A verbuchte der Neu-Wolf in insgesamt 137 Einsätzen durchschnittlich 5,6 Punkte und 2,3 Assists.
2024 kehrte Vuk Radojicic nach Serbien zurück und spielte für KK Cacak 94 in der 1. Liga (13,0 Punkte und 4,3 Assists in 29 Spielen). Ein Jahr später wechselte er nach Belgrad zu KK Mega Superbet, einer der renommiertesten Talentschmieden Europas. Für den Club liefen unter anderem NBA-Superstar Nikola Jokic, Ex-Wolf Kostja Mushidi und der Berliner Shootingstar Jack Kayil auf. Elfmal kam Vuk Radojicic in der starken ABA League (im Volksmund: Adria-Liga) zum Einsatz und verbuchte in durchschnittlich 16 Minuten Spielzeit 5,9 Punkte sowie 1,9 Assists. Mitte der Saison zog er innerhalb der serbischen Hauptstadt zum Erstligisten OKK Belgrad weiter, dem er mit 13,3 Punkten und 4,5 Assists auf den achten Platz verhalf.
Fun Fact: Ein Engagement von Vuk Radojicic bei den Wölfen lag gewissermaßen nahe – „Vuk“ bedeutet im Serbischen „Wolf“.




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